Haus & Garten

Ein idyllischer Platz am Eifelsteig

Das Haus


Unsere Gäste sagen, wir bieten eine gelungene Mischung aus dem französischen Konzept der Chambre D’hotes und einer Bio-Pension. Die englischen Besucher sagen „It’s a Cottage“, manche fühlen sich eher an die Bretagne oder gar die Toscana erinnert. Wem sie auch immer was gibt – die Hahner Mühle ist ein besonderer Ort. Seit dem Jahr 2012 reparieren, renovieren und verschönern wir unser Haus mit Freude und Optimismus. Dafür verwenden wir fast ausschließlich natürliche Materialien, wie Lehmputz, Holz oder Naturstein. Zum einen unterstreicht das den historischen Charakter des Hauses, zum anderen schaffen diese Stoffe ein gesundes und angenehmes Raumklima. Mit den Einnahmen aus dem Pensionsbetrieb gelingt es uns Stück für Stück, Kaputtes zu reparieren, uns um Vernachlässigtes zu kümmern und Schönes hineinzubringen. Nachhaltigkeit ist uns ein wichtiges Thema. So gehen wir zum Beispiel verantwortungsvoll mit Strom und Wasser um, verwenden vorrangig biologische und regionale Lebensmittel, teilen uns ein Auto, putzen mit umweltfreundlichen Reinigungsmitteln vermeiden Müll so gut es geht und den Müll, der übrig bleibt, trennen bzw. kompostieren wir. Wir wünschen uns Gäste, die diese Philosophie verstehen und vielleicht sogar in Teilen ähnlich leben.


Der Garten


Es war und ist ein Stück Arbeit, aber inzwischen können wir unseren Garten „Garten“ nennen und unseren Gästen auch draußen vor (und neben und hinter) dem Haus ein paar schöne Plätzchen anbieten. Orientiert an der englischen Gartenkunst und an historischen Bauerngärten unserer Region kultivieren wir jedes Jahr ein Stückchen unseres knapp 1000qm großen Grundstücks. Naturnahes Gärtnern ist unser Ding, allerdings gelingt noch längst nicht alles, unser Klima im Flusstal und am Waldrand lässt längst nicht jede Pflanze gedeihen. Aber wenn das eine nicht klappt, versuchen wir eben etwas Anderes. Selbst inzwischen zu leidenschaftlichen Hobbygärtnern geworden, besuchen wir häufig die Privatgärten von Gleichgesinnten und nehmen unsere gartenbegeisterten Feriengäste nach Absprache gerne einmal mit.


Die Tiere


Seit einigen Jahren halten wir Rassezwerghühner. Auch sie sind ein altes Kulturgut und zum Erhalt der Vielfalt ist es einfach wichtig, sie züchten, zu hegen und zu pflegen. Seit Januar 2019 sind die Zwerg-Cochin unsere Rasse, im Farbenschlag perlgrau-gesperbert. Die kecken Hühnchen sind sehr zutraulich und lassen sich von ruhigen Gästen auch gern einmal streicheln. Im März und April ist Kükenschlupf bei uns. Bei schönem Wetter sind die Hühnchen dann auch im Gästegarten unterwegs. Unsere Schildkröten Helge und Paulina leben in einem kleinen Gewächshaus. Wir haben sie, seitdem unsere Kinder klein waren. Unter Aufsicht dürfen sie auf der Wiese laufen und Kräuter fressen. Und dann gibt es bei uns noch jede Menge Wildtiere. Seltene Vogelarten, Rehe, Eichhörnchen, wilde Bienen (und vieles mehr - auch Fische) leben hier und besuchen uns auf unserem Grundstück. Vor allem die Geburtshelferkröten, im Volksmund auch Glockenfrösche genannt, sind zahlreich vertreten und erfreuen uns bei wärmerem Wetter am Abend mit ihrem “Geläut”.